Sa. 13.06.2026/14:55
Was bedeutet biblische Selbstverleugnung? Den eigenen Willen, Stolz und persönliche Vorteile und Wünsche dem Willen Gottes unterzuordnen? Es ist kein Verzichten, sondern Leben die Erfüllung der Gebote durch die tiefe innere Haltung der Gemeinschaft mit Gott und die Liebe zu Gott und den Geschwistern in seiner Familie. Was heißt es, nicht nur auf das Seine zu schauen, sondern auch auf das was des anderen Bruder oder Schwester ist. Es geht darum, Gott zum Mittelpunkt des Lebens zu machen und zu halten. Es sind nicht nur unsere Interessen und Vorlieben auf die wir schauen, sondern auch die meines Bruders in Christus oder meiner Schwester in Christus. Was tut ihnen gut in ihrer Beziehung zu Gott? Wir überlegen und tun und sagen, was sie näher zu Christus bringt?
Wir legen keine Hindernisse in den Weg bei der Verkündigung das Wort Gottes, sondern wir gewähren das richtige teilen von Gottes Wort und sind eines Sinnes, einer Meinung und stehen in einem Geist. Einheit wird nicht durch Strukturen, sondern durch gemeinsame Demut bewahrt. Es ist Nachfolge in Christus. Es ist Demut üben aus Liebe zu Gott und zum Wohl meines Nächsten, das heißt zum Beispiel wir schüren keine Intrigen, üben keine Vergeltung, kein Rechthaben, keine Beleidigungen, stattdessen vergeben wir.
Das vollkommene Vorbild ist zweifellos der Sohn Jesus Christus.
Welche Bedeutung hat Philipper 2:1-11 für uns?
1 Da Ermahnung bei euch in Christus, da Trost der Liebe ist, da Gemeinschaft des Geistes ist, herzliche Liebe und Barmherzigkeit ist,
2 so erfüllt meine Freude vollkommen, dass ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habt, einmütig [eins sein in ein und derselben Seele] und einhellig [eines Sinnes; einträchtig] seid.
Es ist immer Raum für weiteren persönlichen Wachstum in Ermahnung, Trost der Liebe, Gemeinschaft des Geistes, herzliche Liebe und Barmherzigkeit und letztendlich für Beziehungen untereinander.
3 Nichts tut aus Zank oder eitle Ehre, sondern in Demut achte einer den andern höher denn sich selbst,
Die Welt ist auf das „Ich, ich, ich“ ausgerichtet: „Ich“ kommt in Welt an erster Stelle, „alle anderen müssen sich hinter mir anstellen“. Die ethischen Grundsätze der Bibel jedoch sind, dass Gott an erster Stelle steht, dann kommt mein Nächster und dann komme ich.
4 und ein jeglicher sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was des anderen ist.
Was ist das "Seine" oder "Ihre"? Was ist des "anderen"? Die Dinge die uns näher zu Christus bringen, auf das sollen wir schauen. Unser Interesse gilt die Gemeinschaft in Christus und untereinander zu stärken. Paulus spricht von geistlicher Gabe in Römer 1:11,12. Darauf sollte jeder schauen, das hat Vorrang. Andere Interessen und Hobbys sind zweitrangig.
5 Ein jeglicher sei gesinnt [nehmt die Gesinnung an von Christus Jesus], wie Jesus Christus auch war,
6 der in göttlicher Gestalt war, nahm es aber nicht für einen Raub Gott gleich sein,
In der Gestalt Gottes (Philipper 2:6): das heißt‚ #3444 morphē, das äußere Erscheinungsbild und nicht das innere Wesen, als Gottes Sohn hatte und hat er eine göttliche Stellung und Autorität und ist seinem Vater ungeordnet, doch er entäußerte sich und nahm die Gestalt eines Dieners an und wurde gehorsam bis zum Tod am Kreuz. Jesus Christus war seinem Vater in vielen Dingen ähnlich, aber er war ein Mensch aus Fleisch und Blut und konnte deshalb ans Kreuz gehen und sein Leben für die Menschen geben.
7 sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward gleich wie ein anderer Mensch und an Gebärden als ein Mensch erfunden.
Jesus Christus strebte nicht nach Gleichheit mit Gott. Er strebte nicht Privilegien, göttliche Machtansprüche, weltliche Ehre, sondern gab seinem Vater allewege die Ehre und erfüllte das Wort seines Vaters und trat als Mensch und Diener für den Plan seines Vaters in der Erlösung des Menschen ein.
8 Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tod, ja zum Tod am Kreuz.
Eine Freiheit der Entscheidung seines Willens durch Jesus Christus seine Liebe zu Gott und den Menschen. Jesus Christus entschied sich gegen Stolz, Arroganz und Selbstsucht. Jesus Christus entschied sich für Gehorsam den er lernte und Demut. Solch ein Gehorsam verlangt höchste Hingabe an Gott und den Menschen, wenn wir Gott vertrauen und lieben wollen und mit Jesus Christus Hand in Hand gehen wollen.
Der Glaube an die Dreieinigkeit lässt dies nicht zu, weil nicht verstanden wird, das Gott ein Gott ist und sein Sohn Jesus Christus der Erlöser der Menschen ist und der Mensch durch Jesus Christus gerettet sein kann und das Licht des Leben sehen wird. Aber die Dreieinigkeit lässt den Menschen in der Dunkelheit, das sie nicht sehen das wahre Licht von der Herrlichkeit Jesus Christus. Es sieht so aus als ob, aber die Dreieinigkeit ist eine Fälschung und lässt den Menschen unerlöst.
9 Darum hat ihn Gott auch erhöht und hat ihm einen Namen gegeben, der über alle Namen ist,
Darum weil der Sohn Jesus Christus sich erniedrigte und gehorsam war bis zum Tod. Vers 9 bis 11 sagt klar aus, das es keine Dreieinigkeit gibt. Gott hat seinen Sohn erhöht. Wäre Jesus Gott, hätte er nicht erhöht werden müssen, das Gott schon die höchste Stellung hat.
10 dass in dem Namen von Jesus sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind,
Das Wort verkündigt hier die universelle Anerkennung der Herrschaft und Autorität von Christus. Für den Gläubigen ewige Freude, für den Unbeugsamen und Götzendiener unausweichliche Unterwerfung unter das gerechte Gericht.
11 und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes des Vaters.

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