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Sonntag, 12. April 2026

Glaubensbekenntnisse und Meinungen


 

So. 12.04.2026/14:15


Es gibt Glaubensbekenntnisse und Meinungen die gebraucht werden, um ein engstirniges Festhalten an theologischen Lehrmeinungen zu etablieren und Andersgläubige als Ketzer zu brandmarken.


Bevor wir die Konzepte mit der ''Orthodoxie, Ketzerei und Heterodoxie'' wirklich diskutieren können, muss uns klar sein, was diese Begriffe bedeuten. Beginnen wir mit ''Orthodoxie''. ''Orthodoxie'' kommt von den griechischen Wörtern ortho (richtig) und doxa* (Meinung) und meint daher ''richtige Meinung oder richtig glauben''. Eine Wörterbuch-Definition von ''Orthodoxie'' ist ein engstirniges Festhalten an Lehrmeinungen. "Orthodoxie" ist eine weltliche und damit ein menschliche Definition, aber keine biblische Definition. Ausgangspunkt der Erklärung ''Orthodoxie'' ist die Reformfeindlichkeit. Wir finden das Wort ''Orthodoxie'' nicht in Gottes Wort, der Bibel.


* "doxa" ist im weltlichen Sinne ein Begriff aus der griechischen Philosophie und hat nichts gemeinsam mit der biblischen Definition.


Wir finden aber das Wort „Ortho“ und es bezieht sich auf die griechische Wurzel orthos (ὀρθός), Strongs Nr. #3717, was „gerade“, „aufrecht“ oder „richtig“ bedeutet. Es wird im gesamten Neuen Testament verwendet, um wörtliche Geradlinigkeit, moralische Aufrichtigkeit oder korrekte Lehre zu beschreiben, und taucht in Wörtern wie orthotomeo (richtig handhaben) und orthopodeo (gerade gehen) auf.


Wichtige „ortho“-Begriffe sind:


orthos (#3717): Gerade, aufrichtig, ehrlich, eben. Wird oft in moralischem oder physischem Sinne verwendet, Apg. 14:10.


orthotomeo (#3718): Das Wort der Wahrheit „richtig handhaben“ oder „genau auslegen“, 2. Timotheus 2:15.


orthopodeo (#3716): Geradeaus gehen oder aufrichtig wandeln, Galater 2:14.


orthos/Ortho (#3723): Richtig, zu Recht verwendet in Lukas 7:43 in Bezug auf ein korrektes Urteil.


anorthoo (#461): Aufrichten, wiederherstellen oder aufbauen, Hebräer 12:12; Lukas 13:13


Diese Begriffe betonen einen Maßstab göttlicher Wahrheit und heben die Übereinstimmung mit Gottes Wort und geradem Weg hervor, im Gegensatz zu den „krummen“ und falschen Wegen in der Welt.


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* "doxa" ist im weltlichen Sinne ein Begriff aus der griechischen Philosophie und hat nichts gemeinsam mit der biblischen Definition.


Doxa (Strong Nr. #1391) bezeichnet den neutestamentlichen Begriff für Herrlichkeit, Ehre, Pracht und Majestät und beschreibt in erster Linie die strahlende göttliche Gegenwart Gottes. Es steht für die Erhabenheit Gottes.


Biblische Informationen zu „Doxa“ sind:


Definition: „Doxa“ bedeutet Herrlichkeit, Glanz, Würde und Ansehen.


Kontext: Der Begriff taucht im Neuen Testament häufig auf, um Gottes offenbarte Gegenwart und göttliche Vollkommenheit zu beschreiben.


Die Herrlichkeit von Jesus: Doxa beschreibt die Herrlichkeit von Jesus Christus als den Glanz der göttlichen Natur seines Vaters, die er uns gezeigt hat als Jesus auf Erden war, Hebräer 1:3, und der sich in seiner Auferstehung und Himmelfahrt offenbart.


Weitere Verwendung: Es bezieht sich sowohl auf das Licht der Himmelskörper als auch auf den geistlichen Glanz Gottes.


Die Bibel die Gottes Wort ist, hingegen vieler Meinungen und Überzeugungen, ist die ''erprobte und bewährte Lehre''.


Das Wort Gottes ist als einzigen Standard für die Wahrheit zu verwenden, denn alle Lehren die von Menschen gegründet sind und werden, die nicht wirklich mit Yahweh übereinstimmen sind zu verwerfen, da sie uns gefangen nehmen, Johannes 8:31,32


Es ist offensichtlich, dass es heute viele Überzeugungen und Meinungen gibt die als Lehre etabliert werden, aber die völlig unbiblisch sind.


Die Geschichte zeigt uns das viele Male durch die moderne römisch-katholische Lehre, die besagt, dass Maria Gottesmutter sei und Fürsprecher für den Menschen, obgleich das Wort Gottes, die Bibel uns in 1. Timotheus 2:5 mitteilt, dass allein der Sohn Jesus Christus der Mittler zwischen Gott und den Menschen ist. Und Fürsprecher für den wiedergeborenen Gläubigen, Römer 8:34


Und schon haben wir in der römisch-katholische Lehre, ein engstirniges Festhalten an einer Lehrmeinung, genannt "Orthodoxie", die ohne biblischer Basis ist. Und alle die sie ablehnen werden als Ketzer betrachtet, nicht weil sie der Wahrheit der Bibel glauben und bekennen, nein, weil die Mehrheit und die Traditionen es bestimmen. Weil eine verkehrte und verdorbene Welt falsch Zeugnis gibt.


Die Apostelgeschichte ist der Wegweiser zur richtigen Lehre und handeln nach Gottes Wort.

Montag, 6. April 2026

Die Auferstehung von Christus bis zur Himmelfahrt von Christus: Die 40 Tage

Mo. 06.04.2026/06:46

Der Gebrauch von Zahlen in der Bibel ist immer von großer Bedeutung. Der Mensch gebraucht Zahlen oft wahllos, aber Gott gebraucht sie immer mit einer göttlichen, lehrhaften Absicht.

Die Zahl 40 zeigt einen Zeitabschnitt der Probe, Versuchung und Prüfung an. Jesus Christus war 40 Tage lang in seinem Auferstehungsleib auf Erden und zeigte sich als der Lebendige durch viele Beweise. Er hatte sein Amt damit begonnen, dass er 40 Tage, in denen er in der Wüste versucht wurde, geprüft wurde (Matthäus 4:1-11; Markus 1:9-13; Lukas 4:1-13). Während der 40 Tage vor der Himmelfahrt befand sich die Menschheit in einer Probezeit, in der sie entscheiden würden, ob sie glauben wollte, dass Christus auferstanden war, oder nicht.

Jesus Christus blieb 40 Tage lang in seinem Auferstehungsleib auf Erden. Seine Erscheinung vor den Menschen an dem ersten Tag, an dem er sich lebendig zeigte, war wie folgt:

1.) Maria von Magdala, Markus 16:9; Johannes 20:14-17

2.) Die zwei Jünger auf den Weg nach Emmas, Lukas 24:30-32

3.) Petrus, Lukas 24:33,34; 1. Korinther 15:4,5

4.) Zweien von ihnen, Markus 16:12,13

5.) Die versammelten Jünger, Johannes 20:19; Lukas 24:36-38

Jesus Christus der Auferstandene tadelte ihren Unglauben, das sie nicht geglaubt hatten, das er der Auferstandene Christus ist. Dann erlaubte Jesus seinen Jüngern ihn anzufassen. Markus 16:14 und Lukas 24:39,40. Er aß nicht nur mit ihnen, sondern lehrte sie auch, dass er die Dinge erfüllt hatte, die über ihn in den Büchern von Mose, den Propheten und Psalmen geschrieben stehen. Sein Auftrag als Passalamm war bereits vorher im Alten Testament angedeutet worden. Dazu gehörten sein Leiden, sein Tod, seine Auferstehung und seine Herrlichkeit. Jesus Christus unterwies seine Jünger ebenfalls über das empfangen der Gabe heiligen geist, die zu Pfingsten kommen sollte, 10 Tage nach seiner Himmelfahrt, Apg. 1:1-5

Wenn Jesus Christus für uns kommt, die wir der Gemeinde der Gnade angehören, werden wir einen Leib wie seinen Auferstehungsleib erhalten. Unsere physischen Leiber haben Leben aufgrund unserer Seele, unseres Atems und sind begrenzt. Unsere geistlichen Leiber bei der Umwandlung werden Energie haben durch einen lebensspendenden Geist und unbegrenzt sein, 1. Korinther 15:44,45

Jesus Christus der Auferstandene wurde von mehr als 500 Brüdern und Schwestern gesehen, 1. Korinther 15:1-8 und der gläubige Christ hat heute den Beweis der Auferstehung von Christus durch das Sprechen in Zungen, das auslegen von Zungen in der Gemeinde und die 7 anderen Auswirkungen der Gabe heiligen geist.


Die Himmelfahrt von Christus bis Pfingsten: Die 10 Tage

Unser Passah Jesus Christus verkörperte unseren Auszug aus dem Tod und der Knechtschaft des Gesetzes. Das Erlösungswerk von Christus ermöglichte das große Pfingsten, als die Gabe des Heiligen Geistes gegeben wurde, um eine neue Ära einzuleiten, die Ära der Gnade oder die Kirche des Leibes, in der das Gesetz erfüllt und außer Kraft gesetzt wurde. Für viele Israeliten bedeutete Pfingsten die Übergabe des Gesetzes. Für uns, die Kirche des Leibes, bedeutet es die Gabe des Heiligen Geistes. Außerdem verbinden wir Pfingsten mit unserem einzigen wahren Passah, Jesus Christus, denn Pfingsten war der Abschluss dessen, was er durch sein Wirken als Passahlamm ermöglicht hatte.

Auch die drei Erntezeiten sind von tiefer Bedeutung. Jesus Christus wurde als erste Ernte während des Festes der ungesäuerten Brote auferweckt und war damit die Erstlingsfrucht unter den Toten.1 1. Korinther 15:20 und 23: „Nun aber ist Christus von den Toten auferstanden und der Erstling unter denen geworden, die entschlafen sind. Doch jeder in seiner eigenen Ordnung: Christus als Erstling, danach, bei seiner Ankunft, die, die Christus gehören.“

Dann, zu Pfingsten desselben Jahres, begann das Christentum, in dem die Gläubigen eine Ernte sind und die Erstlingsfrüchte des Geistes besitzen.2 Römer 8:23: „Und nicht nur sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsfrüchte des Geistes haben, seufzen in unserem Inneren und warten auf die Kindschaft, nämlich die Erlösung unseres Leibes.“

Wir sind eine Art Erstlingsfrucht der Schöpfung Gottes. 3 Jakobus 1,18: „Aus eigenem Willen hat er uns durch das Wort der Wahrheit gezeugt, damit wir eine Art Erstlingsfrucht unter seinen Geschöpfen seien.“

Wir in diesem Zeitalter der Gnade haben die Erstlingsfrüchte des Geistes, und wir werden Christus in der Luft begegnen, wenn er wiederkommt, um uns endgültig zu versammeln. Die endgültige, vollständige Ernte wird bei der Wiederkunft Christi stattfinden, wenn alle auferstehen.

Gottes Wort beschreibt dies als die Ernte am Ende der Welt.4 Matthäus 13:38 und 39: „Das Feld ist die Welt; der gute Same sind die Kinder des Reiches; das Unkraut aber sind die Kinder des Bösen; der Feind der es gesät hat ist der Teufel; die Ernte ist das Ende der Welt; und die Schnitter sind die Engel.“

Das Pfingstfest begann mit dem üblichen morgendlichen Opfer eines Lammes. Für dieses Fest sollte das Brot, das dargebracht werden sollte, gesäuert sein. Sauerteig ist in der Bibel ein Symbol für Verderbnis. Am Pfingstfest nach der Himmelfahrt von Christus vollbrachte Gott das Wunder, seine vollkommene göttliche Natur in Menschen zu legen, die ebenfalls eine verdorbene, sündige Natur hatten. Zu den Festopfern von Pfingsten gehörten zehn Tiere als Brandopfer, dazu ein Ziegenböcklein, das als Sühneopfer dargebracht wurde, und zwei Lämmer als Dankopfer. Darüber hinaus brachten die Opfernden das übliche Abendopfer eines Lammes dar. Pfingsten sollte ein Tag der heiligen Versammlung sein, ein besonderer Sabbat, an dem keine Dienstarbeit verrichtet werden durfte. Es sollte eine freiwillige Gabe dargebracht werden, entsprechend dem Maß, mit dem Gott den Geber gesegnet hatte. Während der Ernte wurden die Hebräer angewiesen, den Überschuss auf dem Feld für andere zu lassen, die ihn benötigten, wie Fremde und Arme. Die Judäer sollten sich mit ihrer Familie, ihren Dienern und Gästen über all das freuen, womit Gott sie gesegnet hatte. Pfingsten war und sollte auch heute noch eine festliche Zeit der Danksagung, des Überflusses und der Freude sein. Eine Freude über die Stunde der Wiedergeburt und das empfangen der Gabe heiligen geist.

Mehr als fünfzig Tage zuvor war Jesus Christus nicht nur das Passahlamm gewesen, sondern hatte auch jedes Opfer für alle Zeiten abgelöst. Er war die Erfüllung des Gesetzes. Er war das vollständige, endgültige Sühneopfer. Als alle Anforderungen erfüllt waren, war der Mensch vollständig und gänzlich erlöst. Der Höhepunkt der Errungenschaften von Christus begann vor über fünfzig Tagen, als Jesus Christus als Passahlamm auserwählt und vorbereitet wurde. All das Leiden, das in seinem Tod gipfelte, gewann in den verschiedenen Aspekten der Erlösung entscheidende Bedeutung. Unsere Erlösung wurde nicht dadurch ermöglicht, dass wir uns bemühten, Gott zu gefallen, wie es unter dem Gesetz der Fall gewesen war, sondern unsere Erlösung wurde durch Gottes Wirken in Jesus Christus und durch das Darbringen Jesus als vollkommene Opfergabe ermöglicht. Das Erlösungswerk von Christus als unser Passahlamm steigerte sich bis Pfingsten. Mit Pfingsten wurde das herrliche Zeitalter der Gnade enthüllt. Seit dieser Zeit besteht das freiwillige Opfer der Gläubigen darin, mit Gott zu leben und Gemeinschaft mit ihm zu haben und die mächtige Kraft zu nutzen, die er uns gegeben hat. Amen.
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Jesus Christus unser Passa, von Dr. Victor Paul Wierwille